FREUDE

„Wenn Du einen Traum hast, musst Du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie Dir immer einreden, dass Du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es.“ (- Filmzitat aus „Das Streben nach Glück“)

Ein schönes und motivierendes Zitat, das ich auch in vielen Lebenslagen so unterschreibe – aber eben nicht auf meine Situation zugetroffen hat. Mir war viele Jahre nicht bewusst, wie sehr ich das Malen liebe. Ein zentraler Baustein hat schlicht und einfach jahrelang gefehlt: Farben. Ein Element, das es auf so unterschiedliche Weise gibt, wie ich es vor meinen Augen-OPs nur erahnen konnte – aber nicht erleben durfte.

Wieso möchte ich nun über FREUDE schreiben? Die zurückgekehrte Farbwahrnehmung steht für mich als Synonym FREUDE. Und das versuche ich in meinen Bildern stets widerzuspiegeln – mit starken Farben als Sinnbild für FREUDE.

Nachdem das Filmzitat nicht auf meine Situation zugetroffen hat, versuche ich es mit meinem eigenen Zitat:

„Freude ist das Größte. Sie ist das beste Geschenk, das wir erhalten können. Sind wir gesund und können Freude empfinden, ist das das Maß aller Dinge, das wir allein genießen und mit anderen teilen können.“

Meine FREUDE möchte ich mit Euch teilen – mit meinen ersten JOY-Bildern und allen weiteren Werken.

SINA

Wenn mir jemand vor ein paar Monaten gesagt hätte, dass ich einen eigenen Text auf (m)einer Website schreibe, dann hätte ich das nicht für möglich gehalten. Das hat genau zwei einfache Gründe: Zum einen, weil es mir nicht leicht fällt Worte über mich selbst zu finden, die man auf einer Website preisgeben möchte. Zum anderen – das ist in diesem Zusammenhang viel entscheidender – weil ich den Grund nicht für möglich gehalten habe: DAS MALEN


Formen, Raumkonzepte und das Gespür für Gestaltung haben für mich als gelernte Interieur-Designerin schon immer einen zentralen Baustein im Leben eingenommen. Farben – eine wichtige Komponente des Malens – haben hierbei jedoch eine untergeordnete Rolle gespielt. Der Grund war für mich jahrelang nicht plausibel, aber rückblickend doch naheliegend: Im Frühjahr 2019 wurde eine schwere Netzhauterkrankung an beiden Augen diagnostiziert, die mir in diesem Umfang gar nicht bewusst war und sich schleichend über mehrere Jahre verschlechtert hatte. Kurzum: Ich sah nur noch 30 Prozent und Farben nur eingeschränkt, ohne dies wirklich bewusst zu realisieren.



Zwei schwere Augen-OPs später brachten nach und nach nicht nur die Sehschärfe in mein Leben zurück, sondern auch Farben und Konturen, die ich nun vollkommen neu und ungeahnt wahrnehmen darf: VOLLER FREUDE.
DANKE an Prof. Dr. Stefan Dithmar, Augenklinik Wiesbaden

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